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Wer einen Garten hat, kennt das Problem: Im Sommer bleibt der Regen manchmal wochenlang aus, die Erde trocknet aus und die Pflanzen brauchen regelmäßig Wasser. Gleichzeitig läuft im Herbst und Frühling oft viel Regenwasser ungenutzt über die Dachrinne in die Kanalisation. Dabei ist Regenwasser eine kostenlose Ressource, die sich ganz einfach für den eigenen Garten sammeln und aufbewahren lässt.
Eine Regentonne ist dafür einer der einfachsten Einstiege. Aber auch wer mehr Wasser speichern möchte oder Wert auf die Optik legt, findet heute Lösungen, die sich schön in den Garten integrieren lassen. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du Regenwasser sinnvoll sammelst, aufbewahrst und für deine Pflanzen nutzt – und dabei gleichzeitig deinen Geldbeutel schonst.
Warum Wasseraufbewahrung im Garten sinnvoll ist
Trockene Sommer als Realität
Längere Hitzeperioden ohne Niederschlag sind im Sommer keine Seltenheit. Böden, die im Frühjahr noch ausreichend feucht waren, können im Juli und August schnell austrocknen. Wer dann regelmäßig mit Leitungswasser gießt, verbraucht über die Gartensaison eine beachtliche Menge Trinkwasser.
Dabei fällt zu anderen Zeiten kostenlos Regenwasser vom Himmel. Die Idee ist deshalb ganz einfach: Regenwasser auffangen, wenn es vorhanden ist, und dann einsetzen, wenn der Garten es braucht.
Vorteile für deine Pflanzen
Pflanzen mögen es lieber, wenn sie mit lauwarmem oder abgestandenem Wasser gegossen werden. Regenwasser in der Regentonne nimmt mit der Zeit die Umgebungstemperatur an und ist deshalb besonders gut geeignet.
Sehr kaltes Leitungswasser kann dagegen wie ein Kälteschock wirken, besonders wenn Boden und Pflanzen an heißen Tagen stark erwärmt sind. Deshalb eignet sich temperiertes Regenwasser besonders gut zum Gießen.
Regenwasser ist in der Regel weicher und kalkärmer als Leitungswasser. Besonders Pflanzen, die empfindlich auf kalkhaltiges Wasser reagieren, können davon profitieren. Dazu gehören beispielsweise Rhododendren, Azaleen und Heidelbeeren.
Auch Kalkablagerungen auf Blättern oder Pflanzgefäßen lassen sich durch die Verwendung von Regenwasser reduzieren.
Wasseraufbewahrung mit Regentonnen – einfach und praktisch
Eine Regentonne lässt sich oft unkomplizierter in den Garten integrieren, als man zunächst denkt. Wenn an Haus, Garage oder Gartenhaus eine Dachrinne oder Fallrohr vorhanden ist, kann das Regenwasser mit einem passenden Regensammler direkt in die Regentonne geleitet werden.
Ist die Regentonne voll, wird das überschüssige Wasser wieder über das Fallrohr weitergeleitet. So läuft die Tonne nicht ständig über und du kannst das gesammelte Regenwasser bei Bedarf zum Gießen nutzen.
Auch wenn du nur ein Fallrohr zur Verfügung hast, kannst du deine Speicherkapazität erweitern. Mehrere Regentonnen lassen sich miteinander verbinden, sodass sich das Wasser auf mehrere Behälter verteilt.
Regentonnen müssen kein Schandfleck sein
Bei einer Regentonne denken viele zuerst an die klassische grüne Kunststofftonne. Doch mittlerweile gibt es deutlich mehr Möglichkeiten. Moderne Regentonnen sind beispielsweise in Holz- oder Steinoptik, als dekorative Amphore, als Säulentank oder als platzsparender Wandtank erhältlich.
Dadurch wird die Regentonne nicht nur zum praktischen Wasserspeicher, sondern kann sich auch optisch passend in den Garten einfügen.
Regentonne oder Zisterne: Welche Lösung passt zu dir?
Die Regentonne: einfach, flexibel und günstig
Für viele private Gärten reicht eine Regentonne bereits vollkommen aus. Sie benötigt keinen Erdaushub, lässt sich vergleichsweise einfach aufstellen und kann direkt mit dem Fallrohr verbunden werden.
Wer mehr Wasser benötigt, muss nicht sofort auf eine große Zisterne umsteigen. Oft reicht es aus, eine größere Regentonne zu wählen oder mehrere Tonnen miteinander zu verbinden. So bleibt das System flexibel und lässt sich später problemlos erweitern.
Die Zisterne: für einen deutlich größeren Wasserbedarf
Eine Zisterne kann sinnvoll sein, wenn sehr große Garten- und Rasenflächen bewässert werden sollen oder mehrere Tausend Liter Regenwasser gespeichert werden müssen. Sie bietet deutlich mehr Volumen, ist allerdings auch mit einem höheren Planungs-, Installations- und Kostenaufwand verbunden.
Für viele Hobby- und Kleingärtner ist deshalb die Regentonne der einfachere, günstigere und leichter zu handhabende Einstieg in die Regenwassernutzung.
Welche Regentonne passt zu dir und deinem Garten?
Nicht nur das Fassungsvermögen ist entscheidend. Auch der verfügbare Platz und natürlich der persönliche Geschmack spielen eine Rolle. Schließlich steht die Regentonne häufig gut sichtbar am Haus, an der Garage oder im Garten.
Klassische Kunststoff-Regentonnen
Regentonnen aus Kunststoff sind leicht, pflegeleicht und in vielen verschiedenen Größen erhältlich. Wer hauptsächlich möglichst unkompliziert Regenwasser sammeln möchte, findet hier eine praktische Lösung. Dunklere Behälter haben zusätzlich den Vorteil, dass weniger Licht in das gespeicherte Wasser gelangt.
Der GARANTIA CUBUS Gartentank bietet 1.000 Liter Speichervolumen für gesammeltes Regenwasser. Der robuste, UV-beständige und recycelbare Regenspeicher eignet sich ideal für größere Gärten und lässt sich bei Bedarf flexibel erweitern.
Zum ProduktHolz-, Stein- und Amphorenoptik
Wer mehr Wert auf die Gestaltung seines Gartens legt, muss nicht auf eine Regentonne verzichten. Modelle in Holz- oder Steinoptik sowie dekorative Amphoren verbinden die praktische Wasserspeicherung mit einem ansprechenden Design.
Der GARANTIA ROCKY Wandtank speichert bis zu 400 Liter Regenwasser platzsparend an deiner Hauswand. Die robuste Verarbeitung und natürliche Steinoptik machen ihn zu einem praktischen und dekorativen Wasserspeicher für deinen Garten.
Zum Produkt
Die GARANTIA ANTIK Amphore verbindet praktische Regenwasserspeicherung mit dekorativer Terrakotta-Optik. Mit 250 Litern Speichervolumen, witterungsbeständigen und UV-geschützten Materialien wird sie zum stilvollen Blickfang im Garten.
Zum ProduktSäulen-Regentonnen: viel Wasser auf wenig Fläche
Säulen-Regentonnen bieten viel Speichervolumen bei geringem Platzbedarf. Durch ihre schlanke Form und dekorative Optik fügen sie sich besonders schön in den Garten ein und sind gleichzeitig robust und praktisch.
Die GARANTIA Säulen-Regentonne verbindet ein großes Speichervolumen mit einer platzsparenden und dekorativen Form. Die strukturierte Oberfläche macht sie zum Blickfang im Garten, während robuste, UV-geschützte und zu 100 % recycelbare Materialien für eine langlebige Nutzung sorgen.
Zum ProduktWasser richtig lagern: Tipps zur Pflege und Hygiene
Damit du lange Freude an deiner Regentonne hast und das gesammelte Wasser sauber bleibt, solltest du auch auf die richtige Pflege achten.
Algenwachstum verhindern
Stehendes Wasser und viel Sonnenlicht können Algenwachstum fördern. Ein möglichst schattiger Standort und eine geschlossene Regentonne helfen dabei. Zusätzlich solltest du die Tonne gelegentlich kontrollieren und bei Bedarf mit klarem Wasser und einer Bürste reinigen.
Mücken fernhalten
Offenes, stehendes Wasser kann Mücken anziehen. Ein dicht schließender Deckel oder ein feinmaschiges Netz verhindert, dass die Tiere an das Wasser gelangen und dort ihre Eier ablegen können.
Regentonne im Winter richtig aufbewahren
Vor dem ersten Frost solltest du prüfen, ob deine Regentonne laut Hersteller winterfest ist. Nicht frostsichere Modelle sollten vollständig entleert und möglichst geschützt aufbewahrt werden. Denn gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann den Behälter beschädigen.
Eine Reinigung vor der Winterpause bietet sich ebenfalls an. So entfernst du Ablagerungen und Schmutz und kannst die Regentonne im Frühjahr direkt wieder für die neue Gartensaison vorbereiten.
Geld sparen durch Regenwassernutzung im eigenen Garten
Wer regelmäßig Regenwasser nutzt, reduziert automatisch die Menge an Leitungswasser, die für den Garten benötigt wird. Gerade bei größeren Beeten oder Rasenflächen kann sich über einen trockenen Sommer einiges an Wasserverbrauch summieren.
Garten und Ressourcen nutzen & langfristig schützen
Regenwasser zu sammeln bedeutet nicht nur, Leitungswasser zu sparen. Ein Teil des Niederschlags wird zunächst auf dem eigenen Grundstück gespeichert und kann später gezielt für Pflanzen, Beete und andere Gartenbereiche eingesetzt werden.
So nutzt du eine Ressource, die ohnehin vorhanden ist, genau dann, wenn dein Garten sie benötigt.
Fazit
Regenwasser zu sammeln ist eine einfache Möglichkeit, den eigenen Garten nachhaltiger zu bewässern und gleichzeitig Leitungswasser zu sparen. Schon eine einzelne Regentonne kann einen Unterschied machen – und wer mehr Speichervolumen benötigt, kann mehrere Behälter miteinander verbinden.
Dabei muss eine Regentonne heute keineswegs nur praktisch sein. Ob klassisches Modell, Holz- oder Steinoptik, dekorative Amphore oder platzsparende Säulen-Regentonne: Für unterschiedliche Gartengrößen, Platzverhältnisse und Geschmäcker gibt es passende Lösungen.
Regen auffangen, wenn er fällt, und nutzen, wenn deine Pflanzen ihn brauchen – einfacher lässt sich vorhandenes Wasser kaum sinnvoller einsetzen.
Häufig gestellte Fragen zur Wasseraufbewahrung
Wie kann ich Mücken in der Regentonne vermeiden?
Offenes, stehendes Wasser kann Mücken als Brutplatz dienen. Deshalb sollte die Regentonne möglichst geschlossen sein. Ein passender Deckel oder ein feinmaschiges Netz verhindert, dass Mücken an die Wasseroberfläche gelangen.
Welche Größe sollte meine Regentonne haben?
Das hängt vor allem von deiner Dachfläche, deinem verfügbaren Platz und deinem Wasserbedarf ab. Für kleinere Gärten kann bereits eine einzelne Regentonne ausreichen. Bei einem höheren Bedarf können größere oder mehrere miteinander verbundene Tonnen sinnvoll sein.
Kann ich mehrere Regentonnen miteinander verbinden?
Ja. Mehrere Regentonnen können mit passenden Verbindungen gekoppelt werden. Dadurch lässt sich die Speicherkapazität erweitern, ohne dass jede Regentonne einen eigenen Anschluss am Fallrohr benötigt.
Muss eine Regentonne im Winter geleert werden?
Das hängt vom jeweiligen Modell und den Herstellerangaben ab. Nicht frostsichere Regentonnen sollten vor Frost entleert werden, da gefrierendes Wasser sich ausdehnt und den Behälter beschädigen kann.


